Stromversorgung unterwegs


Damit einem unterwegs nicht der Saft ausgeht, gibt es verschiedene Mittel und Wege um auch unterwegs sein Smartphone, GPS oder ähnliche Verbraucher laden zu können.

Im Weiteren werde ich die Vor- und Nachteile von verschiedenen Methoden des Ladens von Geräten unterwegs erklären.

Um unterwegs ausreichend mit Strom für die elektronischen Geräte versorgt zu sein gibt es verschiedene Methoden. Am gebräuchlichsten sind Powerbanks um das Smartphone per USB laden zu können. Doch nun steht man selbst bei diesen einfachen Methoden vor der Qual der Wahl. Es gibt tausende Modelle von hunderten Herstellern, die für den Endanwender nur schwer vergleichbar sind. Unter anderem hat eine Powerbank, welche mit 10000 mAh angeworben wird, nicht zwangsläufig die 10000mAh. Die Akku-Zellen schwanken bei ihrer Leistung von Modell zu Modell. Auch mit den Jahren der Lagerung nimmt die Kapazität ab. Genau wie mit jeder Tiefendladung. Dann wäre da noch die Elektronik. Akkus bieten nur eine Spannung von 3.7 Volt und die müssen für USB erst einmal auf 5V hochtransformiert werden. Hier gibt es etliche verschiedene Wandler mit einem Wirkungsgrad von 70-91 Prozent. Heißt aber auch, dass alleine hierbei bis zu 30 Prozent Leistungsverlust entstehen. Leider lässt sich bei den einzelnen Modellen für den Käufer nicht feststellen, mit welchem Wirkungsgrad die Powerbank die Spannung wandelt oder was er für eine Charge des eigentlichen Akkus erwischt hat.

Daher beziehe ich mich hier nur auf folgende Kombinationen welche sich für mich bei welchem anwendungszweck bewährt haben:

Miller ML-102

Dieses Ladegerät faszinierte mich auf Grund diverser Vorteile. Zum einen sollen die elektronischen Wandler sehr effizient arbeiten, was eine hohe Leistungsausbeute für die Akkus bedeutet, zum anderen lassen sich die ungeschützten 18650 Akkus einfach wechseln. Damit ist es möglich die exakt benötigte Anzahl an Akkus für eine Tour mit zu nehmen.

Als weiteren Vorteil sind die ungeschützten 18650 Akkus relativ kostengünstig. Der Unterschied zwischen geschützten und ungeschützten Akkus besteht aus einer kleinen Elektronik in den Akkus, die verhindert, dass die Akkus über- oder tiefenentladen werden. Bei geschützten Akkus befindet sich diese Elektronik in den Akkus, bei den ungeschützten muss diese Elektronik sowohl im verwendeten Ladegerät, als auch im Verbraucher stecken.

Da hierbei das ML-102 als Ladegerät und Verbraucher dient und die Schaltung integriert hat, ist diese Kombination an und für sich trotz ungeschützter Akkus sicher.

Ich verwende das Ladegerät mit 1-4 Panasonic Akkus (je nach Tour Länge und Stromverbrauch). Habe also zwischen 3600 mAh und 14400 mAh zur Verfügung bei 36g für das Ladegerät + 50g je Akku.

Bei längeren Touren (ab einer Woche) mit moderatem Strombedarf nehme ich meine 20100mAh Powerbank, da das Wechseln der Akkus entfällt. Damit ist mir auch tägliches Laden des Smartphone für 5-6 Tage möglich.

Wenn der Strombedarf noch höher ist, wie beispielsweise durch die GoPro Kamera in Schweden und Norwegen dieses Jahr fiel meine Wahl auf ein Solarpanel mit 13 Watt.

Dieses Solar Panel hat bei gut 300g (Nach dem Kürzen von unnötigem Ballast) die Verbraucher Tag für Tag laden können. In südlichen Gebieten könnten Panels mit geringerer Leistung ebenfalls zum Ziel führen.


Für die Zukunft werde ich mir noch einmal die Kraftwerk Brennstoffzelle angucken, ob dieses Produkt für eine noch höhere Energieausbeute pro Gewicht tauglich ist.

Stay tuned,
kImpi!

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