Übersicht


Wann bist du zu weit gegangen

Kann ich den Weg überhaupt finden, Navigation lässt Grüßen?
Haben ich irgendetwas um mich vor Sonnebrand, Wind & Schneeblindheit zu schützen?
Habe ich genügend Klamotten um mich warm zu halten (sowohl Tagsüber, als auch Nachts!)
Kann ich mich gegen Nässe schützen? Auch wenn das Wetter schlechter wird als erwartet?
Kann ich auch Nachts noch ans Ziel kommen, sollte etwas unvorhergesehenes meine Planung ruinieren?
Kann ich meine ausrüstung (notdürftig) reparieren/flicken bei kleineren Problemen?
Kann ich mich notdürftig reparieren/flicken um mich zumindest in die nächste Zivilisation zu schleifen?
Kann ich noch Feuer machen?
Habe ich genügend Nahrung/Wasser, auch wenn ich etwas länger brauche?
Habe ich alles für eine Übernachtung?
Habe ich etwas für die Saison-/Tourenspezifischen probleme? Von Mücken bis zur Eisaxt?
Was mache ich wenns echt daneben geht?
Wie wurde das in diesem Gelände aussehen? Habe ich dafür Szenarien in denen ich wüsste, was ich dann genau machen würde?

Habe ich meinen Kopf dabei?!


Wenn ihr euch selbst dabei erwischt eine oder der Fragen mit "nein, das wird schon nicht passieren/nötig sein" erwischt, seit ihr wahrscheinlich über der Limit!

Skills statt Gear

Da es immer wieder Heißt, man braucht Gear X für Zweck Y, kann man sich einmal überlegen, ob man dieses nicht auch ohne das Gear oder mit günstigerem Gear erreichen kann.
Dafür muss man aber mit Wissen in der Vorbereitungsphase möglichen Fehlkalkulationen entgegen wirken.
Folgend ein paar Beispiele:


Gear:
Dicke Aufblasbare Isomatte für den guten Schlaf überall

Skill:
Wenn ich für den gleichen Schlafkomfort eine Eine dünne Evazote [oder BW Faltiso] verwenden will, muss ich wesentlich mehr beachten als einfach die Matte aufpusten und sie irgendwo hin zu werfen.
Besonders die Wahl des Schlafplatzes ist maßgeblich für den Komfort bei Nacht. Auf dem Bett abgestorbener Nadeln im Nadelwald liegt es sich mit so einer Matte wesentlich bequemer als auf Betonuntergrund.

Gear:
Dicker Schlafsack das ganze Jahr über

Skill:
Einen leichten Sommerschlafsack im Sommer verwenden, und die dicke tüte für den Winter.

Gear:
Ein Schlafsackmodell für jeden Monat

Skill:
Zwiebeltechnik, man kann nicht nur verschiedene Kleidung übereinander anziehen, sondern sich im Winter auch in mehrere Schlafsäcke mümmeln.

Gear:
LineLocks zum Abspannen vom Tarp/Zelt

Skill:
Man nehme einen Topsegelschotstek für die Leinen de.wikipedia.org/wiki/Topsegelschotstek

Gear:
Dünne Evazote Matte auf Beton

Skill:
Wie nehme ich eine Schlaftablette,... Scherz bei Seite, wieder Fehler bei der Standortwahl, welche Komfort bei der Nacht nehmen.

Aller Anfang ist schwer

Ist das nicht Gefährlich?
Da man sich mit der Tour zuvor auseinandersetzt ist das Gefahrenpotential nicht höher als bei normalen Wandertouren. In der Regel ist das ein längerer Prozess seine Komfortzone zu erweitern.
Wer mit der UL Ausrüstung genauso umgeht wie mit seiner BWAusrüstung durch sämtliche Dornenbüsche hechtet, welche sich in Wegesnähe befinden, wer sich bewusst auf seinen 5g Spirituskocher setzt, dem ist damit nicht zu helfen. Doch wer verantwortungsbewusst mit umgeht, habe ich bisherkeinen Unterschied in der Haltbarkeit festgestellt. Ich habe noch keinen UL Rucksack und keinen normalen Rucksack bei normaler Handhabe kaputt bekommen.
Vieles lässt sich durch sorgsame Planung eliminieren.Wielang muss ich Wasser schleppen zwischen den Quellen. Gibt es Ortschaften inder Nähe zum Eindecken von Wasser [Friedhöfe haben in der Regel auch Sonntagsgeöffnet]/nachkaufen von Nahrung beim durch queren von Städten.
Das interessiert mich, wo fange ich an?
Nachdem du Tour für Tour weitere Gegenstände, welche du nicht benötigst, aus deinem Rucksack entfernt hast, kannst du dich an neu Investitionenwagen, oder gleich mit dem MYOG beginnen.
Am besten bei den schwersten Gegenständen, diese werden als die großen 3 Bezeichnet. Ein austauschen
Eine der bekanntesten UL Grundsätze ist 343, three for threeund bedeutet das Gewicht der folgenden Gegenstände (Die großen Drei) im 3 Jahreszeiteneinsatz auf unter 3Kg zu bringen:

1. Unterkunft
So ein doppelwandiges Zelt wiegt mal schnell 3-5Kg, einjeder Hering 40-60g, das läppert sich schnell. Doppelwandig bedeutet doppeltes Gewicht durch die 2 Materiallagen.
Ein einwandiges Zelt wiegt im Schnitt zwischen 1-2Kg, dabei wird das Material vom Innenzelt eingespart. Dafür gibt es ein höheres Kondensationsaufkommen der Atemluft.
Bei einigen Zeltmodellen lässt sich dazu noch das Gestängedurch Trekkingstöcker ersetzten, einweiterer Multi-Use-Gegenstand der Gewicht einsparen kann.

Ein Tarp gehört zu den leichtesten Unterkünften, verzeiht jedoch am wenigsten Fehler beim Aufbauen. Während ein großes Tarp noch Fehler beim Aufbauen verzeiht sieht das bei einem Poncho-Tarp schon anders aus.

2. Schlafsystem
Das Schlafsystem besteht aus der Bodenisolation durch eine Isomatte & einem Schlafsack oder Quilt (Schlafsack ohne Rückenteil). Ein Schlafsack aus Daune isoliert im Schnitt besser als ein Schlafsack mit Kunstfaserfüllung, ist dafür auch anfälliger gegenüber Feuchtigkeit. Denn bei Feuchtigkeit können die Daunen verkleben und die Isolationswirkung ist ab diesem Moment nicht mehr gegeben. Bei Kunstfasern wird das Isolationsvermögen dabei nur etwas gemindert.

3. Rucksack
Ein kleines Zelt und ein kleines Schlafsystem brauchen weniger Volumen im Rucksack, dadurch kann ein kleinerer, leichterer Rucksack verwendet werden. Dieses ist der 3. Schritt, denn der Rucksack muss zu deiner Ausrüstung passen. Viele der UL Rucksäcke haben nämlich aus Gewichtsgründen kein Gestell oder Hüftgurt mehr. Diese sind schon ab ein paar Kilo schon am Limit. Bei meinem meistgetragenen Rucksack (~470g) ist dieses beispielsweise bei >=12Kg. Hast du noch mehr Gewicht auf dem Buckel begnüge dich lieber miteinem einigermaßen leichten Rucksack (1,1-1,5Kg), der noch Tragegestell und Hüftgurt besitzt um die Last besser zu verteilen.

Und nun?
Nachdem die Großen 3 reduziert sind, wäre der nächst schwere Gegenstand dran, dies ist in der Regel das Kochset. Manch einem reicht es schon nur noch einen Topf mitzunehmen, statt 3. Ein anderer möchte weiter schauen und fängt an nur noch in seiner Tasse zu kochen.

Probiere weiter aus und ziehe aus jeder Tour ein Resümee. Teile dazu im Nachhinein deine Ausrüstung in 3 Kategorien ein:

  1. Häufig gebraucht (oder 1. Hilfe / Reperatur Set). Diese Gegenstände kommen das nächste Mal wieder mit auf Tour
  2. Kaum gebraucht. Hier überlege vor der nächsten Tour, ob du nicht auch ohne diese Gegenstände zurecht gekommen wärest, wenn ja, dann lass sie daheim
  3. Nicht benutzt. Gegenstände aus dieser Kategorie kannst du ohne schlechtes Gewissen beim nächsten Mal gleich zuhause lassen

 

Was ist Ultraleicht Trekking?

Da sich in den Bushcraft-/Survival-/Trekking-Foren bei den Usern immer mehr Gedanken um ultraleichte Ausrüstung drehen, wollte ich einmal einige der UL-Ansätze erläutern und etwas Basiswissen dazu vermitteln, die ich über die letzten Jahre gelernt habe. Sein bisheriges Gear gegen leichtes einzutauschen, muss nicht zwangsweise der teure Weg sein. Da gibt es günstigere und sinnvollere Wege zum Ziel.

weiterlesen…

Info-Sammlung

Hier gibt es Informationen und Anleitungen.

weiterlesen…

2015-09 Teufelsmauerstieg

Bimbi und ich waren diesen Monat im Ostharz unterwegs, um den Teufelsmauerstieg von Blankenburg nach Ballenstedt zu laufen. Irgendwie scheinen wir aber etwas vom Kurs abgekommen zu sein.

weiterlesen…


Seiten: Anfang  22 23 24 25 26 27 28 29 30 31