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Aller Anfang ist schwer

Ist das nicht Gefährlich?
Da man sich mit der Tour zuvor auseinandersetzt ist das Gefahrenpotential nicht höher als bei normalen Wandertouren. In der Regel ist das ein längerer Prozess seine Komfortzone zu erweitern.
Wer mit der UL Ausrüstung genauso umgeht wie mit seiner BWAusrüstung durch sämtliche Dornenbüsche hechtet, welche sich in Wegesnähe befinden, wer sich bewusst auf seinen 5g Spirituskocher setzt, dem ist damit nicht zu helfen. Doch wer verantwortungsbewusst mit umgeht, habe ich bisherkeinen Unterschied in der Haltbarkeit festgestellt. Ich habe noch keinen UL Rucksack und keinen normalen Rucksack bei normaler Handhabe kaputt bekommen.
Vieles lässt sich durch sorgsame Planung eliminieren.Wielang muss ich Wasser schleppen zwischen den Quellen. Gibt es Ortschaften inder Nähe zum Eindecken von Wasser [Friedhöfe haben in der Regel auch Sonntagsgeöffnet]/nachkaufen von Nahrung beim durch queren von Städten.
Das interessiert mich, wo fange ich an?
Nachdem du Tour für Tour weitere Gegenstände, welche du nicht benötigst, aus deinem Rucksack entfernt hast, kannst du dich an neu Investitionenwagen, oder gleich mit dem MYOG beginnen.
Am besten bei den schwersten Gegenständen, diese werden als die großen 3 Bezeichnet. Ein austauschen
Eine der bekanntesten UL Grundsätze ist 343, three for threeund bedeutet das Gewicht der folgenden Gegenstände (Die großen Drei) im 3 Jahreszeiteneinsatz auf unter 3Kg zu bringen:

1. Unterkunft
So ein doppelwandiges Zelt wiegt mal schnell 3-5Kg, einjeder Hering 40-60g, das läppert sich schnell. Doppelwandig bedeutet doppeltes Gewicht durch die 2 Materiallagen.
Ein einwandiges Zelt wiegt im Schnitt zwischen 1-2Kg, dabei wird das Material vom Innenzelt eingespart. Dafür gibt es ein höheres Kondensationsaufkommen der Atemluft.
Bei einigen Zeltmodellen lässt sich dazu noch das Gestängedurch Trekkingstöcker ersetzten, einweiterer Multi-Use-Gegenstand der Gewicht einsparen kann.

Ein Tarp gehört zu den leichtesten Unterkünften, verzeiht jedoch am wenigsten Fehler beim Aufbauen. Während ein großes Tarp noch Fehler beim Aufbauen verzeiht sieht das bei einem Poncho-Tarp schon anders aus.

2. Schlafsystem
Das Schlafsystem besteht aus der Bodenisolation durch eine Isomatte & einem Schlafsack oder Quilt (Schlafsack ohne Rückenteil). Ein Schlafsack aus Daune isoliert im Schnitt besser als ein Schlafsack mit Kunstfaserfüllung, ist dafür auch anfälliger gegenüber Feuchtigkeit. Denn bei Feuchtigkeit können die Daunen verkleben und die Isolationswirkung ist ab diesem Moment nicht mehr gegeben. Bei Kunstfasern wird das Isolationsvermögen dabei nur etwas gemindert.

3. Rucksack
Ein kleines Zelt und ein kleines Schlafsystem brauchen weniger Volumen im Rucksack, dadurch kann ein kleinerer, leichterer Rucksack verwendet werden. Dieses ist der 3. Schritt, denn der Rucksack muss zu deiner Ausrüstung passen. Viele der UL Rucksäcke haben nämlich aus Gewichtsgründen kein Gestell oder Hüftgurt mehr. Diese sind schon ab ein paar Kilo schon am Limit. Bei meinem meistgetragenen Rucksack (~470g) ist dieses beispielsweise bei >=12Kg. Hast du noch mehr Gewicht auf dem Buckel begnüge dich lieber miteinem einigermaßen leichten Rucksack (1,1-1,5Kg), der noch Tragegestell und Hüftgurt besitzt um die Last besser zu verteilen.

Und nun?
Nachdem die Großen 3 reduziert sind, wäre der nächst schwere Gegenstand dran, dies ist in der Regel das Kochset. Manch einem reicht es schon nur noch einen Topf mitzunehmen, statt 3. Ein anderer möchte weiter schauen und fängt an nur noch in seiner Tasse zu kochen.

Probiere weiter aus und ziehe aus jeder Tour ein Resümee. Teile dazu im Nachhinein deine Ausrüstung in 3 Kategorien ein:

  1. Häufig gebraucht (oder 1. Hilfe / Reperatur Set). Diese Gegenstände kommen das nächste Mal wieder mit auf Tour
  2. Kaum gebraucht. Hier überlege vor der nächsten Tour, ob du nicht auch ohne diese Gegenstände zurecht gekommen wärest, wenn ja, dann lass sie daheim
  3. Nicht benutzt. Gegenstände aus dieser Kategorie kannst du ohne schlechtes Gewissen beim nächsten Mal gleich zuhause lassen

 

Was ist Ultraleicht Trekking?

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